Veranstaltungsdetailseite 2019-03-05T09:44:35+00:00

Anwendungen der Bestimmungen der Bauordnung für Wien

Ausgewählte Beispiele und Fragen aus der Wissensdatenbank der MA37 in Abstimmung mit gesetzlichen Ausnahmetatbeständen

Die Verwaltungsverfahren werden immer aufwendiger, eine Vielzahl an baubehördlichen Interpretationen erfordert allgemein gültige Lösungen. Durch stetigen Kostendruck und Mangel an verfügbarem Raum werden komplexe architektonische Lösungen erarbeitet und sorgen für reichlich Diskussionsbedarf zwischen Behörde und Projektentwicklung. Der Vortrag soll zur Kommunikation der gemeinsamen Probleme und Lösungsvorschläge dienen.

Themenbereiche:

  • Städtebauliche Verträge und deren Auswirkungen: Welche Kosten können entstehen und deren Auswirkungen auf das Bauverfahren
  • Anwendung und Judikatur zu §69 BO: Die Grenzen des Möglichen
  • Beschränkungen in der offenen und gekuppelten Bauweise: unliebsame Überraschungen durch gesetzliche Vorschriften.
  • Diskussionspunkt Gebäudehöhe Eckbauplätze und schmale Straßen außerhalb von Schutzzonen Höhenentwicklung unbegrenzt: Das Verkehrsband und seine Auswirkungen auf benachbarte Liegenschaften
  • Gaubenlösungen und zugehörige Fronten: Vorbauten können die Berechnungslänge verringern, ab wann handelt es sich um mehrere Fronten Dachgiebel und Gauben: Mischkonzepte und phantasievolle Varianten
  • Immissionen: PKW Einstellplätze und subjektiv-öffentliche Anrainerrechte Lüftungs- und Klimaanlagen – Minimalanforderungen an die planliche Darstellung
  • Das Strukturgebiet und städtebauliche Schwerpunkte: Kubaturanordnung und überraschende Einschränkungen
  • Belichtung von Aufenthaltsräumen: Licht aus Nachbar`s Garten ermöglicht unverhoffte Qualitätssteigerung
  • Hochhäuser gem. §7 f BO: Das Ende aller Planungen – ab 35m Höhe keine Ausnahme mehr möglich
  • Kinder- und Jugendspielplätze: Größe und wie definiert sich der gefahrlose Zugang
  • Baubehördlicher Konsens und gebaute Realität: Lösungsvorschläge für eine Überführung des realen Baubestands in einen behördlichen anerkannten Konsens.
  • UVP-Verfahren: Definierte Maximalausnutzung von Flächen und Verkehrsbelastung und baubehördliche Einreichungen Flächenbeschränkungen laut UVP Beurteilung als unterirdisch und oberirdisch bebaut: Gestaltungsmöglichkeiten trotz Beschränkung im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan

Anmelden
Art
Seminar
Dauer
12 Unterrichtseinheiten